Edingen

Edingen gehörte bis 1815 zum Herzogtum Luxemburg. Erst als der Wiener Kongress am im Jahr 1815 das ehemals luxemburgische Gebiet östlich der Sauer und der Our dem Königreich Preußen zuordnet, kam die Gemeinde Edingen 1816 zum Landkreis Trier im Regierungsbezirk Trier in der Provinz Großherzogtum Niederrhein, die 1822 in der Rheinprovinz aufging.

Das an der Sauer liegende Dorf zieht sich vom Uferland in die Höhenlage. Die bis 1974 selbstständige Gemeinde rückte mit der Gebietsreform und dem Verlust der Gemeinden Eisenach, Gilzem, Menningen und Minden 1969 an den nordwestlichen Rand des Landkreises Trier-Saarburg und der Verbandsgemeinde Trier-Land.

Edingen wird in einer Reihe von Schenkungsurkunden erstmals 864/65 erwähnt. Die Schreibweise des Ortes blieb seither ziemlich unverändert. Charakteristisch für das Dorf sind die vielen Winkel- und Mehrseithöfe sowie Quereinhäuser. Diese sind heute liebevoll restauriert und renoviert.

Für die Dinge des täglichen Bedarfs orientieren sich viele Einwohner der kleinen Gemeinde ins nahe gelegene Unterzentrum Irrel.

 

 

 

Quelle: Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg 12.2