Wintersdorf

Wintersdorf gehört zur Gemeinde Ralingen und liegt direkt am deutsch-luxemburgischen Grenzfluss, der Sauer. Wintersdorf hat viel zu bieten. Das besonders von jungen Familien bevorzugte Dorf liegt herrlich eingebettet in großen Grünflächen mit Wäldern, Wiesen und Feldern, am südlichen Anfang der Eifel.

Neben der reizvollen Landschaft, die besonders Wanderfreunde und Radfahrer anspricht, besitzt Wintersdorf ein reges Vereinsleben, das seit vielen Jahrzenten unumgänglich mit der Lebenskultur in Wintersdorf verbunden ist. Die vielseitige Gastronomie im Ort rundet das Angebot ab.

Zur Geschichte
Die nachweislich älteste Erwähnung des Ortsnamens Wintersdorf findet sich bereits in einer Urkunde Kaiser Ottos I. aus dem Jahre 953, mit der dem Kloster Oeren eine Reihe namentlich angegebener Güter u.a. „uuinteronis villam“ („Winteronis villam“) überwiesen bzw. bestätigt wurden.

Im September/Oktober 1915 wurde Wintersdorf durch die Nims-Sauertalbahn an das große Eisenbahnnetz angeschlossen. Aus wirtschaftlichen Erwägungen kam das Aus der Bahn bereits nach 53 Jahren; der letzte Schienenbus fuhr 1968. Die Bahntrasse, Sauer aufwärts nach Ralingen und Sauer abwärts nach Metzdorf, die als Radweg ausgebaut wurde, verbindet Wintersdorf mit dem überregionalen Radwegenetz.

Auch zu Fuß ist Wintersdorf und seine Umgebung durch das gut ausgebaute Wanderwegenetz erschließbar. Zum Teil führen Wanderwege über den Matthiasweg, der zur Benediktiner Abtei St. Matthias in Trier führt, wo der einzige Apostel nördlich der Alpen begraben liegt. In Wintersdorf sind viele Vereine beheimatet, die eine reichhaltige Kulturszene bieten. Das Wahrzeichen von Wintersdorf ist die kath. Kirche „St. Jakobus d. Ältere“ mit ihrer aus dem 11. Jahrhundert stammenden romanischen Ostturmanlage.

Wer detailliert in der Vergangenheit von Wintersdorf  rumstöbern möchte, dem wird die Chronik der Gemeinde Ralingen, Band I, Ortsteile Wintersdorf und Kersch sehr empfohlen.

Weitere Informationen auf: www.wintersdorf-sauer.de